Österreichs erster Autotransporter auf dem neuen Actros mit MirrorCam

ACTROS

Die MirrorCam im Einsatz auch beim Autotransporter.

Die Lagermax Autotransport GmbH hat eine lange Tradition und ist einer der großen Player Europas in diesem Segment. Erst kürzlich konnte der erste Autotransporter, der in Österreich von der Firma Kässbohrer Transport Technik GmbH auf einem Chassis des neuen Actros aufgebaut wurde und mit der MirrorCam ausgestattet ist, übernommen werden.

v.l.n.r.: Alois Deisl (Verkaufsberater Pappas/Eugendorf), Christian Lippeck (Fahrer), Franz Birgmann (Prokurist und Fuhrparkleiter Fa. Lagermax), Walter Mackinger (Senior-Verkaufsberater Pappas/Eugendorf).

In Summe betreibt Lagermax im Segment Autotransport ca. 600 Fahrzeugeinheiten, aufgeteilt auf die Lagermax Autotransport GmbH, das Tochterunternehmen Frikus Transportlogistik GmbH und auf 80 Subfrächter. Christian Lippeck ist einer dieser Subfrächter, die auf selbständiger Basis für Lagermax mit dem Autotransporter unterwegs sind. Er freut sich schon auf die Ausfahrten mit dem neuen Actros, hauptsächlich im Raum Österreich und Bayern.


Fahrzeugübergabe und Einschulung.

Bevor es allerdings losgehen kann, erhält Christian Lippeck nach der formellen Fahrzeugübergabe noch eine ausführliche Einschulung auf das Fahrzeug. Die vielen System-Innovationen des neuen Actros wollen gut erklärt sein, damit sich der Fahrer von Beginn an über die unterstützenden Leistungen klar ist. Die Einstellung der Hilfslinien im Display der MirrorCam wird genau gezeigt, ebenso die Funktionalität und Bedienung des Touchscreens im Multimedia Cockpit und so einiges mehr. Michael Umgeher von Pappas in Eugendorf übernimmt den Part der Fahrer-Einschulung, gibt Tipps und beantwortet jede Frage. Die Assistenz-Systeme zeigen ihr Können erst im Fahrbetrieb, deshalb ist in der Fahrzeugübergabe des neuen Actros immer auch eine Ausfahrt eingeschlossen.



Den Fuhrparkleiter von Lagermax, Franz Birgmann, der selbst viele Jahre hinter dem Lkw-Steuer verbracht hat, überzeugte der Selbsttest mit dem neuen Actros in Barcelona restlos - nach anfänglicher Zurückhaltung gegenüber der MirrorCam, wie er zugibt. Aber beim Reinsetzen in das Fahrerhaus auf der IAA in Hannover bekam er schon einen ersten Eindruck vom Multimedia Cockpit. Die ausführliche Testfahrt gab schließlich den Ausschlag in der Entscheidung: Der neue Actros inkl. der Assistenz-Systeme ist das richtige Gesamtpaket.


„Der neue Actros stellt einen Generationssprung in der Fahrzeug-Entwicklung dar.“

Franz Birgmann



Der Aufbau.

Der Aufbau des Autotransporters kommt vom österreichischen Hersteller Kässbohrer Transport Technik GmbH. Der Aufbauhersteller steht seit vielen Jahren für hohe Qualität und ist in regem Austausch mit Mercedes-Benz als Lkw-Hersteller wie auch mit den Kunden im Autotransport-Geschäft, somit auch mit der Firma Lagermax. Gemeinsam werden die Anforderungen an den Aufbau abgestimmt und geplant. Jedes Fahrzeug wird individuell für den Kunden gebaut. Das Mercedes-Benz Aufbauhersteller-Portal liefert bereits vor Anlieferung des Fahrzeuges die wichtigen technischen Spezifikationen wie Fahrerhaus-Typ, Radstand, Rahmenlänge und -breite, Hydraulik- oder Druckluft-Anschlüsse, usw. 


Zwischen 5 und 7 Wochen wird an einem Kässsbohrer Autotransporter in der Montage gebaut. Die Endmontage erfolgt in zwei Hauptspuren, eine Spur für den Motorwagenaufbau und die zweite Spur für den Anhänger. In jedem Montageschritt muss jeweils das richtige Teil zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Arbeitsplatz sein. Das ist die Herausforderung für die Logistik. Am Ende der beiden Spuren werden die Aufbauten am Finish-Platz zusemmengeführt. Nach der Endmontage erfolgen für jedes Fahrzeug die finale Kontrolle und der Qualitätscheck. Und auch Kässbohrer legt großen Wert darauf, dem Fahrer die Bedienung des Aufbaus gezielt zu vermitteln. Für Christian Lippeck heißt das erstmal eine geballte Ladung Wissen zum neuen Actros und zum Aufbau. Aber eine der wichtigsten Voraussetzungen im Autotransport-Segment bringt er freilich selbst mit: das räumliche Denken um die Autos so platzsparend wie möglich zu laden.


„Man muss sich schon Gedanken machen über die Ladeflächen-Einteilung. Das ist gerade beim Autotransport enorm wichtig und spart viel Zeit.“

Christian Lippeck


Bilder: Foto Flausen; Kässbohrer Transport Technik GmbH

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