4-Xtremes – Teil 25: „Tanz auf dem Vulkan“ für die Kammermanns

Serie: 4-Xtremes – The World Tour

Feurig!

Der Ätna ist seit Anfang dieses Jahres verstärkt aktiv. Grund genug für Andrea und Mike, sich mit ihrem Axor weit auf den Vulkan hinaufzuwagen. Entdeckergeist, der belohnt wird!

Perfektes Timing: Der Ätna zeigt sich in diesem Jahr besonders aktiv, Andrea und Mike erleben es „hautnah“.


Ein Grund, warum wir unser rollendes Zuhause so lieben: Der Axor mit der Wohnbox gibt uns die Freiheit, an Orten ohne Infrastruktur zu verweilen und die Natur zu erleben. Davon haben wir gerade wieder einmal profitiert: auf Sizilien.

Das vielleicht größte Naturerlebnis auf der italienischen Insel bietet der Ätna. In diesem Jahr gilt das ganz besonders, denn seit Januar ist der Vulkan wieder verstärkt aktiv. Gut 3.300 Meter hoch liegt der Gipfel. Wir wählen eine Route, die uns bis auf 2.000 Meter führt.


Auf Sizilien geht es für die Kammermanns durch Lavafelder …
Auf Sizilien geht es für die Kammermanns durch Lavafelder …
… Serpentinen …
… Serpentinen …
… und vorbei an versunkenen Häusern …
… und vorbei an versunkenen Häusern …
… bis hinauf auf 2.000 Meter Höhe …
… bis hinauf auf 2.000 Meter Höhe …
… genau rechtzeitig, um einen Ausbruch des Ätna zu erleben.
… genau rechtzeitig, um einen Ausbruch des Ätna zu erleben.

Dünne Luft in 2.000 Meter Höhe.

Die Fahrt ist eindrucksvoll: Man steuert den Vulkan direkt an, mehrmals knackt es in den Ohren. Wir passieren Dörfer, durchqueren auf einer neuen Straße ein Lavafeld, kommen vorbei an versunkenen Häusern. Unser Ziel: ein Besucherparkplatz auf der Südostseite.

Zu Fuß geht es zu einem Krater, der bei einem Ausbruch 2002 entstanden ist, steil bergan durch den Lavasand. Für zwei Schritte nach vorn rutscht man wieder einen zurück. Seit Monaten haben wir uns auf Meereshöhe bewegt, da fühlt sich die Luft hier oben dünn an. Die erste Nacht campieren wir mit Blick auf den aktiven Krater, der vor sich hin raucht.


Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.
Zwei Schritte vorwärts, einer zurück – und Aimée braucht „Schuhe“: Entdeckungstour an der Flanke des Ätna.

Tiefes Rumpeln in der Nacht.

Am nächsten Tag fahren wir ein paar Kilometer Richtung Osten. Dort schiebt sich frisches Grün aus der schwarzen Lava heraus. Damit sich Aimée an den scharfkantigen Lavastücken nicht verletzt, ziehen wir ihr „Schuhe“ über, die wir als Schutz vor der Kälte Sibiriens besorgt hatten.  

Es ist 2.30 Uhr in der zweiten Nacht, als wir ein tiefes Rumpeln hören. Durch die Bäume sehen wir etwas Rotes. Schnell ist klar: Der Vulkan bricht aus! Wir stehen sofort auf, um uns das Spektakel anzusehen. Nach einer Stunde wird es uns zu kalt. Wir beschließen zu pokern: noch etwas Schlaf und Wärme, dann weiterbeobachten!

Und tatsächlich: Um 5.00 Uhr ist der Ätna noch immer aktiv, das Licht ist perfekt zum Fotografieren. Eine Stunde haben wir Zeit, das Naturschauspiel einzufangen. Wir können unser Glück kaum fassen. Erst als die ersten Autos die Bergstraße heraufkommen, wird der Vulkan wieder still.


4-Xtremes – The World Tour.

Eine Reise, die ihresgleichen sucht.

Elf Monate waren Andrea und Mike Kammermann mit ihrem Axor auf „4-Xtremes“-Tour. Jetzt läuft ein noch größeres Abenteuer. Das Schweizer Paar wird drei Jahre lang unterwegs sein – und die RoadStars-Community wieder teilhaben lassen! Bleibt immer up to date und verpasst keins der atemberaubenden Ziele, die unser Abenteuer-Paar ansteuert.  

Alle Teile der Serie „4-Xtremes – The World Tour“ findet ihr hier.


Fotos: 4-Xtremes

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