Offroad-Action in Wörth

Kippershow für RoadStars

Schwere Kipper, tolles Team.

Exklusives Fahrerevent für RoadStars mit blauem Lenkrad: Die RoadStars-Community trifft sich in Wörth und erlebt im Arocs modernste Kipper-Technologie hautnah.

Erstaunte Gesichter am Offroad-Parcours: Die Fahrzeuge sorgten bei den Teilnehmern für Begeisterung.

Differenzialsperre rein. Allrad an. Reifendruck vorn auf 2,1, hinten auf 2,6 Bar runterregeln. 3. Gang – und Gas geben. Irgendwo zwischen 1 500 und 2 000 Umdrehungen ist die richtige Drehzahl für „die Treppe“. Im Seitenfenster sieht man einen Arocs einen steilen Hügel erklimmen. Der Körper fällt zurück in den Sitz, 60 Prozent beträgt die Steigung. Der Unimog stemmt sich die Stufen hoch. „Ich bin schon mal so einen gefahren, aber derart heftig war das lange nicht“, sagt Klaus. Das Areal in der Kiesgrube ist dafür gemacht, alles aus dem Fahrzeug herauszuholen.



Von außen spektakulär, im Fahrerhaus Wahnsinn.

50 RoadStars erleben heute modernste Offroad-Technik hautnah. Klaus, der sich jetzt kurz mit einer Hand am Griff unterm Himmel festhält und mit der anderen Hand die Kamera aus seiner Tasche zieht: „Das sieht von außen schon spektakulär aus, aber hier drin ist das Wahnsinn.“ Gewöhnlich fährt Klaus mit einem Actros im Verteilerverkehr, in der Regel bleibt er dabei auf Asphalt.

Die Fahrer aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Polen, Rumänien und Deutschland hatten sich im Driver’s Inn für die Aktion in der Kiesgrube beworben und wurden aus Hunderten Interessenten ausgelost.



Fahrzeuge am Limit.

Es regnet in Strömen. „Das ist doch das perfekte Wetter“, sagt Karl Leib aus dem Team von Mercedes-Benz und strahlt. Ein Unimog fährt durch einen 1,20 Meter tiefen Wassergraben. Jetzt bergab, 70 Prozent Gefälle. Michael, der in der Mitte sitzt, hängt im Gurt, mit den Beinen stützt er sich am Armaturenbrett ab.



RoadStars halten zusammen.

Nach seiner Runde über den Offroad-Parcours steigt Klaus grinsend aus dem Fahrerhaus: „Das ist wie Achterbahn.“ Nun geht es weiter zur Arocs-Offroad-Strecke nebenan. Auf dem Weg zum Fahrzeug bekommt er bereits Tipps von den RoadStars-Kollegen aus den Niederlanden, um die Strecke gut zu meistern. Auch Uwe, der nach Jahren im Bauverkehr mittlerweile Stadtbusse fährt, freut sich auf die Arocs-Kipper. Mit Klaus fachsimpelt er über alte Zeiten. Die letzte Kipper-Tour ist für beide schon eine ganze Weile her. Hier zeigt sich wieder: RoadStars halten zusammen.



„Du machst im Arocs mit Turbo-Retarder-Kupplung fast alles mit dem rechten Fuß. Das ist überragend.“

– Michael


50 Meter weiter sitzt Michael aus dem Sauerland schon wieder selbst am Lenkrad. Er lenkt einen Arocs mit Turbo-Retarder-Kupplung über das Areal: „Ich wollte das unbedingt mal ausprobieren.“ Er schaut auf das von Regen und Reifen gezeichnete Gelände, wo bereits die anderen ihre Runden mit den Arocs drehen. Michael hat den Lkw jetzt am Hang zum Stehen gebracht und lässt ihn zurück rollen, indem er den Druck auf das Gaspedal verringert. Er benutzt für die Aktion nur den rechten Fuß. „Das ist überragend“, sagt er, die Begeisterung über die Turbo-Retarder-Kupplung steht ihm ins Gesicht geschrieben. „Man kann die Kraft extrem feinfühlig dosieren. Und das verschleißfrei. Ich kannte das so noch nicht.“

Mittlerweile hat auch Uwe seinen Test-Arocs verlassen: „Wo man heute mit den Autos überall hochkommt! Ob mit Hydraulic Auxiliary Drive oder mit Turbo-Retarder-Kupplung – für mich ist das eine Riesenerfahrung.“



Werk Wörth beeindruckt die Fahrer.

Nach Mittagessen, Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen mit neuen Fahrer-Freunden steigen die Teilnehmer wieder in den Bus zurück nach Wörth. Am Morgen hatten sie hier schon eine Tour durch das Branchen-Informations-Center (BIC) gemacht, wo Mercedes-Benz gemeinsam mit Aufbauherstellern verschiedene Varianten von Actros, Arocs und Co zeigt. Jetzt erwartet sie im Kundenzentrum bereits Joachim Erhardt, der die Gruppe durch das größte Lkw-Werk der Welt führen wird. Die Fahrer sind beeindruckt von der Fahrzeugvielfalt und den Dimensionen der Hallen, die so etwas wie die Herzkammer von Mercedes-Benz Trucks darstellen.



50 Fahrer, eine Gemeinsamkeit.

Jetzt darf der gemütliche Teil des Tages starten. Zum Abendessen geht es ins Brauhaus. Kühle Getränke, deftiges Essen mit neuen Trucker-Freunden. Und noch ein Ständchen für Ruud. Der Fahrer aus den Niederlanden hat Geburtstag. Die Teilnehmer stoßen an: „Auf uns! Wenn man den ganzen Tag mit den Trucks im Gelände war, gehen die Gesprächsthemen nicht aus. Wir haben ja sowieso alle eine Gemeinsamkeit, wir sind alle RoadStars!“



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Fotos und Video: Alex Kraus
Schnitt: Alexander Tempel

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