Wertfracht-Axor in Brasilien

Axor

Taskforce Sicherheit.

Südamerikas größter gepanzerter Wertfracht-Truck fährt in Brasilien: Der brasilianische Marktführer für private Sicherheit Prosegur hat jetzt sieben Axor 2644 8x4 im Einsatz.

Rundum gepanzert und mit durchdachter Sonderausstattung: Ebenfalls neu in der Prosegur-Flotte sind 134 Spezialanfertigungen auf Basis des in Brasilien gebauten Mercedes-Benz 915 E.

Bei Prosegur in Brasilien denkt man nicht nur über XXL-Lösungen nach, der Sicherheits-Marktführer bringt sie auch auf die Straße. In Zusammenarbeit mit Aufbauhersteller-Spezialisten hat Mercedes-Benz jetzt schon sieben Axor 2644 in einer gepanzerten und mit allerlei Extra-Ausrüstung versehenen Version übergeben.

Beeindruckend ist nicht nur das Äußere der Trucks. 175 Kubikmeter umschlossener, gesicherter Raum, wenn die Axor mit Anhänger fahren. Zulässiges Gesamtgewicht: 74 Tonnen. Damit setzen sich Prosegur und Mercedes-Benz an die Spitze in ganz Lateinamerika.


Rund 1 000 Aufträge pro Jahr.

Das Thema Wertfracht gewinnt in Brasilien zunehmend an Bedeutung. Schon in den vergangenen Jahren hat Prosegur rund 1 000 Transporte mit Gütern für etwa 2,6 Milliarden Euro jährlich abgewickelt. „Wegen der zunehmenden Nachfrage mussten wir unsere Flotte schnellstens erweitern“, so Rubens Carbonari, Regionaldirektor bei Prosegur.

Ausschlaggebend für den Axor seien dessen Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit, Komfort und der hervorragende Mercedes-Benz Service gewesen. 



Jenseits der Serie.

Eigens für Prosegur wurde eine zweite gelenkte Achse verbaut. Der Gesamtzug kommt auf zehn Achsen. Das Fahrerhaus ist gepanzert und mit vier Sitzplätzen ausgestattet. Es entspricht in allen Belangen den neuesten Anforderungen. Die Sattelauflieger sind ebenfalls gepanzert und verstärkt.  

Ebenfalls hochgradig spezialisiert sind die 134 Mercedes-Benz Trucks vom Modell 915 E, die Prosegur parallel zu den Axor angeschafft hat. Der Radstand ist von 4 500 mm auf 3 150 mm reduziert. Eine Reihe von Komponenten – vor allem AdBlue- und Treibstofftank, Strom-, Druckluft- und Treibstoffleitungen, Lenksäulenposition – wurde gleich komplett ersetzt oder angepasst.


Sicherheits-Klimaanlage.

Unabdingbar im brasilianischen Sommer: eine Klimaanlage. Verbaut wurde eine neuartige Version eigens für Sonderschutzfahrzeuge. Sie ist für schwere Einsatzbedingungen ausgelegt und kommt ohne Dachaufbau aus. Das verbessert den Schwerpunkt und bringt den Insassen mehr Kopffreiheit.

Sogar das Fahrgestell wurde auf ein neues Sicherheitsniveau gebracht.

Besonders raffiniert sind auch Vorrichtungen für den Innenraum. Der Safe an Bord zum Beispiel ist mit einem Polyurethan-Spritzsystem versehen. Versucht jemand, den Safe zu knacken, wird das Polyurethan eingespritzt, härtet innerhalb von 22 Sekunden vollständig aus und vereitelt so die Entnahme von Wertsachen.

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