4-Xtremes – Teil 14: Ereignisreicher Jahreswechsel für Mike und Andrea

Serie: 4-Xtremes – The World Tour

Holpriger Start ins neue Jahr.

Silvesterböller, Schlaglöcher, strenge Grenzer: Zwischen Adria und Schwarzem Meer trotzen die Kammermanns etlichen Tücken. Mit einer gewichtigen Ausnahme.

Auf den Straßen von Montenegro: Das kleine Land auf dem südlichen Balkan durchquerten die Kammermanns im Eiltempo.


Wenn man lange genug reist, zählt man irgendwann nur noch jene Länder, in die man nicht einreisen darf. Hat ein Freund von uns mal gesagt. So gesehen wären wir Anfänger. Allerdings gibt es ein Land, an dessen Grenze wir nun schon zum zweiten Mal Pech hatten. Welches das ist? Ein paar Absätze weiter verraten wir’s.

Zum Ende des Vorjahres verbrachten wir mehrere Wochen in Kroatien. Wir fuhren pro Tag nur kurze Distanzen und sahen unterwegs viele vermutlich während des 90er-Jahre-Krieges verlassene Dörfer. Zum Glück gibt es in Kroatien aber noch mehr Stätten, die nicht auf diese dunklen Jahre verweisen. Sehr beeindruckt hat uns das Kloster Visovac. Unweit der Küstenstadt Šibenik liegt es auf einem Inselchen im Nationalpark Krka.



Zwangspause in Split.

In Split hieß es erneut: Zwangspause! Ein Seitenscheinwerfer am Axor hatte den Geist aufgegeben – und der in der Schweiz bestellte Ersatz lag etliche Tage beim Zoll. Weil wir angesichts des grauen Wetters nicht auf unsere Solaranlage zählen konnten, steuerten wir einen Campingplatz mit sicherer Stromzufuhr an und nutzten dort die Zeit zur weiteren Reiseplanung. Außerdem besichtigten wir die eindrückliche Altstadt von Split. Als das Paket mit dem Scheinwerfer endlich eintraf, waren wir trotzdem froh.

Mit vollen Batterien und Wassertanks ging es weiter entlang der Küste in Richtung Südosten. Kurz vor Dubrovnik passiert man für ein paar Kilometer das Staatsgebiet von Bosnien-Herzegowina, das hier bis an die Adria reicht. Normalerweise reist man nach wenigen Minuten wieder in Kroatien ein. Dieses Mal standen wir fast zwei Stunden im Stau: Festtagsverkehr. Wir holten Snacks ins Fahrerhaus und genossen die hinter der Scheibe schön warme Sonne.

Lost places nahe Dubrovnik.

In Dubrovnik angekommen bemerkten wir, dass Aimée nicht fit war. Im Laufe der Nacht mussten wir fast im Stundentakt mit ihr raus, weil sie Durchfall hatte. War die Wärme während des Staus zu viel für unsere alte Dame gewesen? Am nächsten Morgen ging es Aimée noch nicht besser. Deshalb machte ich – Andrea – mich allein ins historische Dubrovnik auf. Diese herrliche Stadt an einem Sonntagmorgen im Dezember ganz ohne weitere Touristen zu erkunden war eine tolle Erfahrung.

Südlich von Dubrovnik konnten wir uns der Faszination für lost places hingeben. Wir entdeckten aufgegebene Hotels aus jugoslawischer Zeit: drei Betongebäude und in deren Mitte eins, das einmal sehr hübsch war und den Kriegsspuren in der Fassade zum Trotz noch immer Charme versprüht.


Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.
Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.
Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.
Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.
Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.
Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.
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Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.
Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.
Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.
Streifzüge in Kroatien: Die alten Stadtkerne von Dubrovnik und Split sind selbst im vermeintlich grauen Dezember eine Reise wert.

Ruhe in den Bergen.

Heutzutage wird in Kroatien zum Glück nur noch Feuerwerk gezündet. Dies aber auch schon in den Tagen vor Silvester. Weil das für Aimée Stress bedeutet, verbrachten wir einige Nächte in den Bergen hinter Dubrovnik. Hier blieb es still, und unsere Hündin erholte sich endlich.

Vom Süden Kroatiens gelangt man via Montenegro und Albanien recht fix nach Griechenland. Zu diesem Zeitpunkt jedoch war die Grenze von Albanien nach Griechenland für Touristen geschlossen. Daher beschlossen wir, durch Montenegro, Serbien und Bulgarien in die Türkei zu reisen. In Montenegro war das Wetter extrem schlecht, in den Bergen lag Schnee. Also fuhren wir nonstop zum Grenzübergang nach Serbien, übernachteten auf einem Parkplatz und machten uns am Morgen für die Einreise bereit.

Materialschaden in Serbien.

Leider nahmen es die Grenzer sehr genau. Jedes Fach, jedes Gewürz, jedes Medikament: Sie inspizierten alles und öffneten sogar Abdeckungen zu Kabelsträngen. Immer wieder stellten die Beamten uns getrennt voneinander dieselben Fragen zu Drogen. Darum also der Aufwand! Wir zeigten und erklärten willig alles, und so gaben sie nach geschlagenen zwei Stunden auf.

Blieben zehn Stunden, um die knapp 350 Kilometer zur bulgarischen Grenze zu überbrücken. Für einen längeren Transit hätten wir negative Coronatests benötigt. Bis zur nächsten Autobahn mussten wir ein gutes Stück auf Straßen überbrücken, die gerade breit genug sind, dass zwei Lkw aneinander vorbeikommen. Klafft dann ein Schlagloch in der Fahrspur, knallt es. Zum Glück kostete es nur einen Seitenspiegel. Nach so vielen Kilometern ohne Unfallschaden musste so etwas wohl irgendwann passieren.


Mehr als nur eine Notlösung: In Bulgarien, das ursprünglich gar nicht auf der Reiseroute stand, entdeckten die Kammermanns prächtige Klöster und einsame Strände.
Mehr als nur eine Notlösung: In Bulgarien, das ursprünglich gar nicht auf der Reiseroute stand, entdeckten die Kammermanns prächtige Klöster und einsame Strände.
Mehr als nur eine Notlösung: In Bulgarien, das ursprünglich gar nicht auf der Reiseroute stand, entdeckten die Kammermanns prächtige Klöster und einsame Strände.
Mehr als nur eine Notlösung: In Bulgarien, das ursprünglich gar nicht auf der Reiseroute stand, entdeckten die Kammermanns prächtige Klöster und einsame Strände.
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Mehr als nur eine Notlösung: In Bulgarien, das ursprünglich gar nicht auf der Reiseroute stand, entdeckten die Kammermanns prächtige Klöster und einsame Strände.
Mehr als nur eine Notlösung: In Bulgarien, das ursprünglich gar nicht auf der Reiseroute stand, entdeckten die Kammermanns prächtige Klöster und einsame Strände.
Mehr als nur eine Notlösung: In Bulgarien, das ursprünglich gar nicht auf der Reiseroute stand, entdeckten die Kammermanns prächtige Klöster und einsame Strände.

Lange Gesichter an der Grenze.

In Bulgarien hielten wir uns südlich, besuchten die prächtigen Klosteranlagen Rila und Batschkowo – und steuerten schließlich auf die Grenze zur Türkei zu. Ihr erinnert euch vielleicht, dass man Mike dort während unserer letzten Tour die Wiedereinreise verwehrt hatte. Umso mehr freuten wir uns auf Wärme und unentdeckte Orte. Zumal uns das türkische Konsulat in der Schweiz versichert hatte, die damalige Einreisesperre sei nur bis Juli 2020 gültig gewesen.

Ihr ahnt womöglich, was jetzt kommt. Genau, wir wurden wieder abgewiesen. Der Grenzbeamte beharrte darauf, die Sperre bestehe bis zum kommenden Juli. Uns blieb keine Wahl als kehrtzumachen. Sofort kontaktierten wir die türkischen Konsulate in Bulgariens Hauptstadt Sofia und in der Schweiz sowie das Amt für Ausländer in Ankara. Eine Antwort stand bis zuletzt aus.

Deshalb ist dieser Bericht an der bulgarischen Schwarzmeerküste entstanden. Hier hoffen wir auf einen positiven Bescheid der Behörden und machen Beach-Hopping. Das war so zwar nicht geplant, aber gegen ein paar ruhige Tage mit Strandspaziergängen ist auch nichts einzuwenden.



4-Xtremes – The World Tour.

Eine Reise, die ihresgleichen sucht.

Elf Monate waren Andrea und Mike Kammermann mit ihrem Axor auf „4-Xtremes“-Tour. Jetzt läuft ein noch größeres Abenteuer. Das Schweizer Paar wird drei Jahre lang unterwegs sein – und die RoadStars-Community wieder teilhaben lassen! Bleibt immer up to date und verpasst keins der atemberaubenden Ziele, die unser Abenteuer-Paar ansteuert.  

Alle Teile der Serie „4-Xtremes – The World Tour“ findet ihr hier.


Fotos: 4-Xtremes

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