4-Xtremes – Teil 5: Verblüffendes an Finnlands Westküste

Serie: 4-Xtremes – The World Tour

Sandstrände und Sommersuppe.

Eine Fähre als Straße, eine nette Begegnung im militärischen Sperrgebiet, lesbare Schilder: An Finnlands Westküste erleben Andrea und Mike manche Überraschung. Auch Elche vor der Kamera?

Schnurstracks in Richtung Nordkap: Andrea und Mike haben in Finnland bereits viele Hundert Kilometer zurückgelegt – und sind weiterhin den Elchen auf der Spur.


Hailuoto ist eine Insel vor Finnlands Westküste, ziemlich weit im Norden des Landes. Es gibt hier einen kleinen Flughafen, eine Brauerei und sehr leckere „finnische Sommersuppe“ mit Gemüse und Lachs. Nicht zu vergessen die Elchspuren, die wir im sandigen Boden gesichtet haben. Dazu später mehr. Begleitet uns zunächst noch mal etwa 750 Kilometer zurück ins südwestfinnische Hafenstädtchen Ekenäs. Dort hat diese Etappe unserer World Tour begonnen. Mit der ersten von mehreren Überraschungen.

Seit Schulzeiten wissen wir: Finnisch ist sehr schwierig, und man kann kaum Wörter von einer anderen Sprache ableiten. Deshalb waren wir umso erstaunter, dass wir in Ekenäs zahlreiche Schilder entziffern konnten. Denn was wir erst vor Ort erfuhren: Vor allem hier im Südwesten sprechen viele Menschen das für Ausländer weitaus vertrauter erscheinende Schwedisch, und entsprechend sind die Beschilderungen. Seither haben wir jede Menge Finnisch gelesen und gehört – und verstehen definitiv kein Wort. Ekenäs mit seinen alten, farbigen Holzhäusern und einem kleinen Markt im Zentrum ist in jedem Fall einen Abstecher wert.



Mücken? Fehlanzeige!

Von hier aus fuhren wir Richtung Norden, schließlich wollen wir das Nordkap vor dem ersten Schnee erreichen. Über Fischerdörfchen und idyllisch gelegene Camps arbeiteten wir uns voran. Je weiter nordwärts man sich bewegt, desto weniger felsig präsentiert sich die Küste und desto häufiger sieht man flache, sandige Strände. Die Bäume sind nicht mehr ganz so hoch wie im Süden, und es gibt vermehrt Moore. Eines gilt zum Glück für alle Landstriche, die wir bislang bereist haben: Mücken bleiben größtenteils aus.

An einen Übernachtungsplatz am Strand wollte Mike die Bremsbeläge unseres Axor begutachten. Zuletzt hatte er das im März 2019 getan – in Russland, beim Reifenwechsel während unserer ersten „4-Xtremes“-Tour. Leider waren die Schrauben damals so fest angezogen worden, dass nun beim Lösen der vierten Schraube mit dem Drehmomentvervielfältiger die Ratsche entzweibrach, obwohl sie aus gehärtetem Stahl besteht. Mit viel Improvisation konnte Mike die schon gelösten Schrauben wieder anziehen – und musste das Begutachten der Bremsbeläge fürs Erste verschieben.


Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.
Bremsbeläge-Check mit Hindernissen: Beim Lösen der Schrauben brach die Ratsche entzwei – die herrliche finnische Landschaft konnten Andrea und Mike trotzdem in vollen Zügen genießen.

Knietief im Moor.

Ein paar Tage später besuchten wir einen Nationalpark im Inland und durchwanderten ein großes Moorgebiet. Unsere Malinois-Hündin Aimée rannte direkt los ins Moor – und sank sofort ein. Ein Glück, dass wir sie am Halsband wieder rausziehen konnten. Wie groß und eindrucksvoll das Moor ist, erkannten wir dennoch erst, als wir unsere Drohne steigen ließen.

Nach einem Strandspaziergang wiederum einige Tage später wurden wir in unserem Camp von einem Einheimischen empfangen, mit dem wir auf keinen Fall gerechnet hatten: einem Soldaten. Er wies uns darauf hin, dass dies Militärgebiet sei, auf dem gerade eine Übung stattfinde. Was uns am meisten verblüffte: Der Soldat teilte uns dies ganz freundlich mit und entschuldigte sich dafür, dass das Sperrgebiet nicht angezeigt oder abgesperrt war. Ja, er empfahl uns sogar einen anderen Strand. Wir gehen davon aus, dass sich diese Episode in vielen Ländern ganz anders abgespielt hätte.


Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.
Erst leckere Suppe essen, dann Wildkameras anbringen – bislang haben die Kammermanns allerdings noch keinen Elch vor die Linse bekommen.

Kostenlose Meerwasserdusche.

Der empfohlene andere Strand war tatsächlich sehr idyllisch. Wir machten ein Lagerfeuer und ließen den Abend am Wasser ausklingen. Je weiter wir in den Norden fahren, desto kühler werden die Abende. Auch am Tag weht meist ein frischer Wind. Wir packen schon die Pullover aus – und die Finnen gehen immer noch im Meer baden, brrr.

Die bislang letzte Überraschung erlebten wir bei der Überfahrt auf die Insel Hailuoto. Die Fähre, die in der Nähe der Großstadt Oulu ablegt, gehört zum offiziellen Straßennetz und ist deshalb kostenfrei. Zuerst freuten wir uns, dass wir einen Platz ganz vorne bekommen hatten. Bis die Wellen mächtiger wurden und unserem Axor eine Meerwasserdusche verpassten. Wenn wir wieder auf dem Festland sind, müssen wir das Salzwasser dringend abwaschen.


Bis dahin erkunden wir die Insel auf schmalen, ehemaligen Holzfällerwegen, genießen am Hafen besagte Sommersuppe – und montieren auf abendlichen Spaziergängen immer dann unsere Wildkameras an Baumstämmen, wenn wir einen Wildpfad entdecken. Denn wir sind noch immer keinem Elch begegnet. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf.


4-Xtremes – The World Tour.

Eine Reise, die ihresgleichen sucht.

Elf Monate waren Andrea und Mike Kammermann mit ihrem Axor auf „4-Xtremes“-Tour. Jetzt läuft ein noch größeres Abenteuer. Das Schweizer Paar wird drei Jahre lang unterwegs sein – und die RoadStars-Community wieder teilhaben lassen! Bleibt immer up to date und verpasst keins der atemberaubenden Ziele, die unser Abenteuer-Paar ansteuert.  

Alle Teile der Serie „4-Xtremes – The World Tour" findet ihr hier.


Fotos: 4-Xtremes

31 Kommentare