Andrea und Mike Kammermann stellen ihr Expeditionsmobil auf Axor-Basis vor – Teil 2

Serie: 4-Xtremes

Ideal-Mobil.

Mit einem Expeditionsmobil auf Axor-Basis stoßen Andrea und Mike Kammermann in die Weiten Asiens vor – bis in Russlands Fernen Osten. Was der Truck kann und warum die Abenteurer genau diesen haben wollten, lest ihr in Teil 2 unserer Serie.

Motorrad an Bord: Auf der Maschine unternimmt Andrea unterwegs Entdeckungs- oder Fototouren.

„Hier merkt man, dass das Fahrzeug arbeiten muss“, sagt Mike Kammermann und schaltet einen weiteren Gang zurück, damit der Lkw den steilen Anstieg packt. Die Sträßchen rund um den Klöntalersee im Schweizer Kanton Glarus bilden nicht das schlechteste Terrain, um das Expeditionsmobil auf Basis des Axor für die Mega-Tour einzufahren, deren Auftakt zu diesem Zeitpunkt greifbar nah ist.

Mittlerweile ist der Startschuss gefallen: Seit 9. Juni sind Mike und Andrea Kammermann unter dem Motto „4-Xtremes“ on the road – und zwar auf Straßen, von denen im Gegensatz zu jenen in der heimischen Schweiz viele nicht geteert sind. Bis in Russlands Fernen Osten will das Ehepaar vorstoßen, ehe es zurück in Richtung der Eidgenossenschaft geht. Über elf Monate und rund 45 000 Kilometer wird sich die Reise der Superlative erstrecken (mehr Infos zur Tour und den wichtigsten Etappenzielen im Infokasten).

Allradantrieb und extragroße Dieseltanks.

Doch zurück an den Klöntalersee, dessen Oberfläche zwischen hoch aufragenden Felsen geheimnisvoll funkelt – und zurück zum Expeditionsmobil. Dessen Basis bildet ein Axor 1829 mit 6,3 Liter großem Reihensechszylinder, 8-Gang-Schaltgetriebe plus ein Kriechgang, zuschaltbarem Allradantrieb mit drei Sperren und Untersetzung. Vorbesitzerin des Fahrzeugs Baujahr 2007 ist die deutsche Bundeswehr.


Bärenstarke Box: In Wohncontainer ihres Expeditionsmobils haben Andrea und Mike alle Annehmlichkeiten – von der ausgeklügelten Beheizung und Kühlung bis zu Technik, die sich per Tablet steuern lässt.
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Bärenstarke Box: In Wohncontainer ihres Expeditionsmobils haben Andrea und Mike alle Annehmlichkeiten – von der ausgeklügelten Beheizung und Kühlung bis zu Technik, die sich per Tablet steuern lässt.

Als wichtigste Modifikation am Truck, dessen Tacho zum Übernahmezeitpunkt 72 000 Kilometer anzeigte, ließen die Kammermanns die Dieseltanks austauschen: zugunsten zweier extragroßer Ausführungen mit insgesamt 800 Liter Fassungsvermögen. Sie ermöglichen rund 3 500 Kilometer Reichweite zwischen zwei Tankstopps und verleihen dem 4-Xtremes-Team damit auch in dünn besiedelten Landstrichen ein hohes Maß an Sicherheit.

Beheizbare Tanks und ein sicheres Plätzchen für Aimée.

Zudem sind die Tanks, aber auch die Kraftstoffleitungen und der Dieselfilter beheizbar. „Diesel gefriert ab minus 30 Grad, und wir werden deutlich niedrigere Temperaturen erleben“, erklärt Mike. Eine weitere, nur scheinbar nebensächliche Veränderung: die Montage einer sicheren und bequemen Schale auf dem Motortunnel für Aimée, die zehnjährige Belgische Schäferhündin der beiden Abenteurer. „Sie war schon auf vorangegangenen Reisen mit dabei“, erzählt Andrea. „Deshalb war es überhaupt keine Frage, dass wir sie auch dieses Mal mitnehmen.“

Ganz gleich, ob das Ehepaar und seine Vierbeinerin in der iranischen Wüste haltmachen oder im arktischen Sibirien: Das Leben spielt sich in der gut 4,50 Meter langen Wohnbox ab, die die Kammermanns beim Anbieter Bliss Mobil in den Niederlanden anbringen ließen. Der Aufbau aus einem Stahlrahmen mit GFK-Sandwichplatten hat es in jeder Hinsicht in sich: „Die Box ist sehr gut gegen Kälte ebenso wie gegen Hitze isoliert“, sagt Andrea. Dennoch verfügt sie über eine elektrische Fußbodenheizung und eine separate Klimaanlage. Zusätzlich gibt es für den Fall der Fälle ein Heizsystem, das sich mit Diesel aus kleinen Kanistern betreiben lässt.


Robuste Komponenten, hervorragende Ersatzteilversorgung: Von vornherein stand fest, dass die 4-Xtremes-Tour mit einem Mercedes-Benz über die Bühne gehen soll. Das richtige Fahrzeug zu finden dauerte dann umso länger.
Robuste Komponenten, hervorragende Ersatzteilversorgung: Von vornherein stand fest, dass die 4-Xtremes-Tour mit einem Mercedes-Benz über die Bühne gehen soll. Das richtige Fahrzeug zu finden dauerte dann umso länger.
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Robuste Komponenten, hervorragende Ersatzteilversorgung: Von vornherein stand fest, dass die 4-Xtremes-Tour mit einem Mercedes-Benz über die Bühne gehen soll. Das richtige Fahrzeug zu finden dauerte dann umso länger.

Prunkstücke der Küchenzeile sind zwei Induktionskochfelder. „Sie haben den großen Vorteil, dass sich der Innenraum beim Kochen nicht aufheizt“, erklärt Mike. Eine Drei-Kilo-Waschmaschine sorgt für saubere Garderobe, den Flachbildschirm nutzt Fotografin Andrea zum Bearbeiten der on the road geschossenen Bilder. Alle Stromverbraucher in der Box werden über Solarpaneele auf dem Dach mit Energie versorgt.

Die Energiespeicher, zwei Pakete aus insgesamt 16 Lithium-Ionen-Batterien, verbergen sich unter einer der u-förmig angeordneten Sitzbänke. „Dank der Solaranlage haben wir ein selbstversorgendes System.“ Und: Die komplette Technik ist in ein WLAN-Netz eingebunden und lässt sich per Tablet steuern – das ist Camping de luxe!

„Wir wollten von vornherein einen Mercedes haben.“

Wie kamen die Kammermanns eigentlich an ihr Ideal-Mobil? „Es war von vornherein klar, dass wir einen Mercedes haben wollen“, sagt Mike. Dafür sprachen die bewährt hochwertigen Motoren, Getriebe und Achsen der Fahrzeuge mit dem Stern. „Das sind nun mal die Komponenten, auf deren Zuverlässigkeit wir ganz besonders angewiesen sind.“ Trotzdem sei die weltweit hervorragende Ersatzteilversorgung von Mercedes-Benz ein mindestens ebenso wichtiges Argument, erklärt der 32-Jährige. „Trotz aller Qualität: Angesichts der enormen Beanspruchung während der Tour lautet die Frage nicht, ob es zu irgendeinem Defekt kommt, sondern wann.“

Um das Pannenrisiko weiter zu minimieren, legte sich das Paar zudem frühzeitig darauf fest, nach einem Militär-Lkw Ausschau zu halten, gelten diese Fahrzeuge doch als besonders robust. Hinzu kam: Es musste ein Truck der Schadstoffklasse Euro IV sein. Denn für Trucks mit Euro V und VI ist in den Weiten Asiens kaum geeigneter Kraftstoff aufzutreiben, während der Import eines Euro-III-Lkw in die Schweiz die Kammermanns teuer zu stehen gekommen wäre.

Derart in den Auswahlmöglichkeiten eingeschränkt, vergingen letztlich drei Jahre, ehe die beiden im vorigen Jahr via Web-Annonce eines Händlers in Fulda auf ihren Axor stießen, wie Andrea erzählt. „Wir sind da in einer Nacht-und-Nebel-Aktion hingefahren – und hatten Glück.“



Dranbleiben! Teil 3 der RoadStars-Serie und damit der erste On-the-road-Bericht von Andrea und Mike Kammermann erscheint Ende Juli. Anschließend berichten die beiden Abenteurer voraussichtlich jeden Monat hier von ihren Erlebnissen.



Fotos: Alexander Tempel, 4-Xtremes
Video: Alexander Tempel


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