Jonathan Damman und seine Begeisterung für schöne Trucks mit Power

Fahrzeug & Technik

Im Rampenlicht.

Jonathan Damman wünschte sich einen Truck mit komfortablem Innenraum, eleganter Außenoptik und mehr Leistung. Ein voller Erfolg!

 

Das erste Mercedes-Benz Zugfahrzeug von Jonathan Damman war ein Actros 1842. Ehrlich gesagt eine Vernunftehe: er hatte sich für einen kleineren Motor entschieden, um Preis und Kraftstoffverbrauch zu senken. Die 310 kW reichten durchaus für seine Touren zwischen den Kies- und Sandgruben von Marquise – einem kleinen Ort auf halber Strecke zwischen Boulogne-sur-Mer und Calais – und seinen Entladestellen. Auf jeder Tour musste Jonathan nur eine schwierige Steigung bewältigen.

 

Doch irgendwie war er nicht mit ganzem Herzen bei der Sache. „Ich liebe schöne Trucks mit Power“, bekennt der selbstständige Berufskraftfahrer. Jonathan fand genügend Gründe, um drei Jahre später schließlich seinem Herzen zu folgen: neue Kunden in Gebieten mit schwierigeren Geländeverhältnissen, wo seine alte Zugmaschine den Anforderungen – vor allem an den Kraftstoffverbrauch – nicht mehr gerecht wurde. Außerdem war der neue Kippauflieger champagnerfarben, was nicht besonders gut zur ersten – rot-weißen – Zugmaschine passte. „Schon seit langem wollte ich einen stärkeren Motor. Und weil ich eh dabei war, das ganze Gespann auszutauschen, habe ich beschlossen, mir selbst eine Freude zu machen und ein nicht alltägliches Fahrzeug zusammenzustellen,“ erklärt er. „Ich hatte mir schon ausgemalt, wie oben und unten Scheinwerferbügel aus poliertem Edelstahl mit einer Leuchtschrift auf der Hutze angebracht werden.“

 
Zahlreiche optische Details machen das Fahrzeug einzigartig, was für Jonathan dessen besonderen Reiz ausmacht.
Zahlreiche optische Details machen das Fahrzeug einzigartig, was für Jonathan dessen besonderen Reiz ausmacht.
 

Aber gute Lkw-Tuner sind im Norden Frankreichs eher eine Seltenheit. Der Mercedes-Benz Berater in Isques, Laurent Meyrignac, konnte ihm jedoch weiterhelfen. Gemeinsam konfigurierten sie den neuen Truck und beauftragten die belgische Firma AIS in Bütgenbach, vier Autostunden von Calais entfernt, mit der Umrüstung. Der Actros 1863 bekam also ein champagnerfarbenes Gewand und wurde mit einer Fahrgestellabdeckung aus Aluminiumblech und Edelstahl-Trittstufen ausgerüstet, während der Spoiler seitlich eine Edelstahl-Leiste mit integrierten Lichteinheiten aus jeweils fünf LED-Leuchten erhielt. Weitere Licht-Profilleisten wurden harmonisch auf den Seitenunterfahrschutz abgestimmt. Und natürlich durften die Scheinwerferbügel unten und oben mit jeweils vier bzw. sechs zusätzlichen Scheinwerfern und der Leuchtschrift „S. T. J. C“ nicht fehlen. Insgesamt ist die Anordnung der Leuchten sehr gelungen, und zwei Edelstahl-Drucklufthörner liefern den perfekten Sound.

 
 

Was die Zugmaschine anbelangt, so hat sie einfach alles, was gefällt: eine Vollluftfederung, ein Fahrerhaus mit SoloStar Concept-Ausstattung inklusive Komfort-Ledersessel, ein Lederlenkrad, Standklimatisierung, einen Kühlschrank und Reifendruckkontrolle an allen Rädern.

Das Fahrzeug war einen Monat lang bei dem belgischen Tuner. Heute ist Jonathan nicht der einzige, der mit seiner neuen Zugmaschine absolut zufrieden ist: „Sogar die Kunden haben mich beglückwünscht, weil sie sich freuen, mit einem schönen Fahrzeug beliefert zu werden.“

 

Fotos: Hans Müller