Fuel Duel: noch einmal drei Prozent weniger Verbrauch

Fahrzeug & Technik

Der Abräumer.

Beim 1.000. Fuel Duel hat der Actros 8,6 Prozent Verbrauchsvorteil für die Spedition Kreykenbohm herausgefahren. Neues Sparpotenzial ist schon ausgemacht: Seit Kurzem geht die zweite Generation des OM 471 an den Start.

Strahlender Sieger. Nicht nur der Fuel Duel-Actros fuhr dem Wettbewerb davon. Fahrer Christian Krukemeyer erzielte bei der FleetBoard Einsatzanalyse die sehr gute Note 9,67.

Von Nord-Finnland bis Süd-Italien, vom westlichsten Punkt Spaniens bis zur östlichsten Ecke Rumäniens – das Mercedes-Benz Fuel Duel findet in zahlreichen europäischen Ländern statt. Vor rund fünf Jahren startete in den Niederlanden der erste Verbrauchsvergleichtest. Die Bedingungen sind bis heute unverändert: Ein Mercedes-Benz Actros übernimmt im Fuhrpark des Logistikers die Aufgaben eines Wettbewerbsfahrzeugs und fährt für zwei Wochen dessen Ladung und Route. Der Fahrer wird zuvor gründlich eingewiesen und anfangs von einem ProfiTrainer oder einem erfahrenen Vertriebsmitarbeiter von Mercedes-Benz Lkw begleitet. Danach fährt er seine gewohnten Einsätze mit dem Actros allein, unterstützt vom Telematiksystem FleetBoard.

Fast 2.100 Fuel Duels gegen die bedeutendsten europäischen Wettbewerber sind bisher gefahren – insgesamt rund 9,6 Millionen Kilometer (Stand März 2016). Mehr als 90 Prozent dieser Duelle hat der Mercedes-Benz Actros klar gewonnen. Der dabei festgestellte Kraftstoffvorteil gegenüber den Wettbewerbern: durchschnittlich 10,4 Prozent.

Martin König, im Mercedes-Benz Center Hildesheim zuständig für den Lkw-Verkauf, hat die Chancen des Fuel Duel frühzeitig erkannt. Vier in Deutschland absolvierte Kraftstoffvergleichstests gehen auf sein Konto. „Fuel Duel bietet die einmalige Gelegenheit, auf objektive Weise die Vorteile des Actros aufzuzeigen. Zugleich kann der Fahrer über die FleetBoard Einsatzanalyse seine wirtschaftliche Fahrweise überprüfen und verbessern“, sagt er.


Modernste Technik in Verbindung mit gut geschulten Fahrern – nur auf diesem Wege lässt sich der Verbrauch nachhaltig senken. Bei der Spedition Kreykenbohm in Holzminden hat Martin König über das Fuel Duel das Bewusstsein dafür geweckt. Rund 120.000 Kilometer legt jeder Lkw des Unternehmensgründers Willi-Ingo Kreykenbohm jährlich zurück. Containerverkehre zwischen Hamburg, Bremerhaven und den eigenen Containerterminals in Holzminden und Adelebsen sind das Tagesgeschäft. Der Kraftstoffverbrauch der 22 Wettbewerber-Trucks: im Schnitt 29 Liter auf 100 Kilometer. Dem hat sich ein Actros 1845 im Fuel Duel gestellt und auf den gleichen Strecken, mit dem gleichen Fahrer und der gleichen Ladung einen eindeutigen Sieg herausgefahren: 26,5 Liter oder 8,6 Prozent weniger. Daraus ergibt sich pro Kreykenbohm-Lkw eine mögliche jährliche Einsparung von 3.000 Litern Diesel und 7,9 Tonnen weniger emittiertes CO₂ pro Fahrzeug.

Basis des Ergebnisses: Fahrer Christian Krukemeyer, dem die FleetBoard Einsatzanalyse die Topnote 9,67 attestiert, und der Fuel Duel-Actros. Das Serienfahrzeug mit StreamSpace-Fahrerhaus ist mit der gesamten Palette an kraftstoffsparenden Maßnahmen ausgestattet. Unter anderem aerodynamisch optimierte Bauteile, Gewichtsreduzierungen und hocheffiziente Fahrerassistenzsysteme. Windschnittiger machen den Truck zum Beispiel die Seitenverkleidungen, die Türverlängerungen, die Unterbodenverkleidung, die Kühlerjalousie und die Drucklufthörner unterhalb des Fahrerhauses. Technische Finessen wie die Reifendruckkontrolle, der zweistufig geregelte Luftpresser, die zweistufige Wasserpumpe, Mercedes PowerShift und Predictive Powertrain Control senken den Verbrauch weiter.

Weiteres Sparpotenzial mit der zweiten Generation des OM 471.

Und künftig dürfte das Ergebnis noch deutlicher ausfallen. Denn: Seit dem Herbst sind auch Actros mit der zweiten Generation des OM 471 an Bord im Fuel Duel unterwegs. Das bedeutet noch einmal bis zu drei Prozent weniger Verbrauch!


10,1 Prozent.

So viel weniger verbraucht der Fuel Duel-Actros europaweit im Durchschnitt.
(Stand März 2016)

www.fuelduel.de

Fotos: Henrik Morlock

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