PS Umweltdienst entsorgt flüssige Abfälle mit dem Antos

Wirtschaft & Logistik

Saubere Lösung.

PS Umweltdienst entsorgt flüssige Abfälle und traut sich dabei auch an die kritischen Stoffe. Für den sicheren Transport setzt das Unternehmen jetzt auf zwei Antos-Tankfahrzeuge.

Sichere Entsorgung. Erste Station für die Ölabscheiderreste im Tankaufbau: die Verdampfungsanlage.
 

Peter Schneider steht an der Eingangstür seines Unternehmens und begrüßt den Besuch. „Der sieht richtig gut aus, oder?“, sagt der 42-Jährige und deutet auf den Antos auf dem Firmenhof. Abgesehen davon, dass der Lkw für den Nahverkehr genau das richtige Fahrzeug ist, war es durchaus auch das Design des Antos, das den Geschäftsführer überzeugt hat. „Wir wollen uns immer top präsentieren, und mit so einem Auto geht das eben besonders gut.“

Schneider ist jetzt mit einem Schirm vor die Tür getreten und klatscht mit Frank Müller – einem der acht Fahrer im Team – zur Begrüßung ab. Obwohl das Unternehmen mit 15 Mitarbeitern und Sitz in Meinerzhagen erst seit neun Jahren existiert, kennt man sich teilweise schon seit Jahrzehnten. Die Geschäftsführer Peter Schneider und Peter Schuma arbeiteten mit fast allen Angestellten bereits für ein anderes Entsorgungsunternehmen in der Region. Nachdem es an einen Branchenriesen verkauft wurde, wagten sie den Schritt in die Selbstständigkeit.

 
 

Heute zählt PS Umweltdienst in einem Umkreis von 100 Kilometern rund 850 Firmen zu seinen Kunden. Der Jahresumsatz liegt bei 4,5 Millionen Euro. „Wir vereinen viel Erfahrung in unserem Team, und das ist der wichtigste Erfolgsfaktor in der Entsorgungsbranche“, erläutert Peter Schneider. Der Industriekaufmann arbeitet schon sein ganzes Berufsleben lang in diesem Sektor.

Die acht Lkw im Fuhrpark der Firma sind Chemietankfahrzeuge, Hochdruck-Vakuumfahrzeuge und Kanalreiniger. An sieben Tagen die Woche und rund um die Uhr holen sie Abfälle wie Altöl, Emulsionen, Ölabscheiderinhalte, Farb- und Lackwässer, Ölschlämme und Öl-Wasser-Gemische ab – bei Industrieunternehmen, Werkstätten, Tankstellen und Privathaushalten. Für diese Abfälle betreibt die Firma eine Abfallbehandlungs- und Verdampfungsanlage.

„Wir sind mitten im Wirtschaftsstandort Südwestfalen. Zu unseren Kunden gehören  viele Zulieferer der Automobilindustrie“, so Schneider. Oft sind es traditionelle mittelständische Betriebe. Der Standort, an dem  PS Umweltdienst seit drei Jahren ansässig ist, bietet viele Vorteile. „Wir hatten uns mehrere Orte angesehen, dieser hier hat verkehrstechnisch die günstigste Lage.“ Der Firmensitz in Meinerzhagen liegt nahe der Autobahn 45 und der Bundesstraße 54 in einem neu erschlossenen Industriegebiet auf der grünen Wiese.

 
Endstation. PS Umweltdienst ist zertifizierter Entsorgunsfachbetrieb nach dem Kreislaufwirtschafts- und Wasserhaushaltsgesetz.
 

Sicher ausgestattet.

„Alles bleibt bei uns im Nahverkehr“, sagt Fahrer Frank Müller, der jetzt in seinen Antos 2543 L steigt. Die Konfiguration wurde eng mit ihm abgestimmt. Die Antos von PS Umweltdienst sind neben der Gefahrgutausrüstung mit Active Brake Assist 3, Abstandshalte-Assistent und Wankregel-Assistent ausgestattet. Besonders überzeugt ist Müller von der Übersicht, die er aus dem Cockpit hat. „Das ist schon zwei Klassen besser als das, was ich von meinem vorherigen Lkw kenne.“ Was sich ebenfalls sehr positiv bemerkbar macht: „Der Wankregel-Assistent! Speziell in den Kurven hier im Sauerland ist die Unterstützung deutlich spürbar.“ Abhängig von Fahrbahnbeschaffenheit und Fahrsituation stabilisiert der Assistent Fahrzeuge mit hoher Schwerpunktlage. Gefährlichem Aufschaukeln des Fahrzeugs durch Wellen im Tank wird so entgegengewirkt.

Die Fahrt durch einen stärker werdenden Regen geht zu einer nur zehn Minuten entfernten Tankstelle. „Da holen wir den Inhalt aus den Ölabscheidern ab.“ In einem Zug dreht Müller den Antos im Wendehammer und parkt an der Tankstelle. Der Aufbau des Antos ermöglicht nicht nur, einen Tank auszupumpen, sondern hat auch alles an Bord, um festgesetzte Substanzen wie etwa Ölschlamm mithilfe von Wasserdruck zu lösen und abzusaugen. Die umweltschädlichen Flüssigkeiten bringt Müller dann auf direktem Weg zur Betriebsstätte des Umweltdienstes. Mit den 315 kW des 10,7-Liter-Motors meistert Müller souverän die hügeligen Strecken des Sauerlands.

 

„PS Umweltdienst ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb nach dem Kreislaufwirtschafts- und Wasserhaushaltsgesetz. Für unsere Kunden ist es wichtig, dass wir saubere und sichere Lösungen anbieten“, sagt der diplomierte Umwelttechniker Schuma. „Die hohe Verantwortung, die wir bei der Abholung übernehmen, ist uns immer bewusst. Auch deshalb sind wir auf extrem verlässliche Ausrüstung angewiesen.“ Die Antos im Fuhrpark bilden einen wesentlichen Teil davon.

Ist Frank Müller noch etwas aufgefallen in den ersten Wochen mit seinem neuen Antos? „Er verbraucht weniger Diesel als mein vorheriger Lkw. Das habe ich jetzt schon festgestellt.“ Noch ein Beweis für die beiden Geschäftsführer Schneider und Schuma, dass sie sich für den richtigen Lkw entschieden haben.

www.ps-umweltdienst.de

Fotos: Michael Neuhaus