Der neue Atego überzeugt Fachjournalisten

Fahrzeug & Technik

Held der Stadt.

Motor und Antriebsstrang neu, fünf Prozent weniger Kraftstoffverbrauch – der neue Atego punktet mit insgesamt 55 Produktneuerungen. Darunter zahlreiche Verbesserungen für die Fahrer – ein Pressetest in Frankfurt.

 

„Schon seit der Überarbeitung des Actros im Jahr 2003 hat Mercedes-Benz im Großen und Ganzen Erfolg gehabt in der europäischen Lkw-Branche. Dieser Erfolg konnte zuletzt noch einmal kräftig gesteigert werden mit der Einführung der jüngsten Actros-Generation, auf die der neue Antos und der neue Arocs folgten. Jetzt hat auch der Atego mit Einführung von Euro VI eine Erneuerung erfahren. Bemerkenswert ist, dass auch bei diesem mittelschweren Verteiler-Lkw der neue Actros eine Fülle an guten Detaillösungen geliefert hat.

Allein diese Kombinierbarkeit, die ihre Ursache in der kompletten Neuentwicklung aller Baureihen, der weitgehend gleichen elektronischen Architektur und einer hohen Gleichteilenutzung hat, stellt einen enormen Fortschritt für die Kunden dar. Denn nun kommen auch die vielfach eher stiefmütterlich behandelten Fahrer des Verteilerverkehrs in den Genuss der fortschrittlichsten Technologien. Ein gutes Beispiel dafür ist der angenehm niveauvolle Fahrerarbeitsplatz im neuen Atego mit dem dazugehörigen Multifunktionslenkrad. Ein solches Angebot erleichtert nicht nur den Arbeitsalltag, sondern dient auch der Sicherheit. Dieser wird überdies durch serienmäßiges ESP, die gute Rundumsicht sowie wohlplatzierte Spiegel verbessert – alles Faktoren, die es dem gestressten Fahrer unter jeglichen Wetterbedingungen erleichtern, im Gedränge des städtischen Verteilerverkehrs niemanden zu übersehen.

Zum sehr guten Gesamtpaket für den Fahreralltag gehören auch die im Vergleich zum Vorgänger mehr als doppelt so starke Motorbremse und die kraftstoffsparende Schaltautomatik Mercedes PowerShift 3. Sie hilft dem Fahrer dabei, sich auf die Verkehrslage zu konzentrieren statt aufs Kuppeln und Schalten. Das nämlich übernimmt die Elektronik des Fahrzeugs, und zwar stets korrekt, wie der Test in Frankfurt gezeigt hat.“

 

Sehr gutes Gesamtpaket.

Schon als Kind begleitete Finn Bjerremand Andersen seinen Vater, einen selbstfahrenden Unternehmer, auf seinen Touren. Später machte er sich mit einem eigenen Lkw selbstständig und wurde von „Trans Inform“ als Tester angeheuert. Heute arbeitet Bjerremand als Fachredakteur und Berater bei der Dansk Transport og Logistik (DTL), einem Verband von 2 100 Spediteuren.