Die Bianchetti Gruppe erwirbt vier neue Arocs 3348

Wirtschaft & Logistik

Allround am Bau.

Der Gruppo Bianchetti Costruzioni ist es gelungen, ihre Tätigkeiten in der Bauwirtschaft zu diversifizieren. Genauso vielfältig sind die vier neuen Arocs 3348 des Unternehmens.


Hochbau und Abbrüche, Straßenbau, Erdbewegung, Umweltschutzmaßnahmen und Erschließung: Die Stärke der in Gussago in der Provinz Brescia ansässigen Gruppo Bianchetti Costruzioni liegt in der Diversifizierung seiner Tätigkeit innerhalb der Baubranche. „Die im Jahr 2008 ausgebrochene Krise haben wir dank ebendieses Erweiterungsprozesses gemeistert, der es uns zum Beispiel ermöglicht hat, unsere Ressourcen aus dem Immobiliensektor in den der Straßeninfrastruktur zu verlagern“, erläutert Ivan Paderni, der das 1975 von seinem Vater Mario und seiner Mutter Erminia gegründete Unternehmen zusammen mit seinen Brüdern Celestino und Fabrizio führt.

Ein weiterer Faktor für den Erfolg des Unternehmens ist ein Geräte- und Fuhrpark, der es in operativer Hinsicht vollkommen unabhängig macht. Er umfasst zehn Solo-Lkw und ebenso viele Zugmaschinen mit vier Achsen, die alle als Baustellenfahrzeuge zugelassen sind. „Wir haben immer in den Fuhrpark investiert, um ihn stets effizient und auf der Höhe der Zeit zu halten“, erklärt der Unternehmer. Dies zeigen auch die neuesten Bestellungen der Gruppo Bianchetti, bei denen es sich um vier Arocs 3348 LS-Zugmaschinen mit Muldenkipper-Aufliegern handelt. „Ich habe sie nach der Lektüre von Broschüren gekauft, wobei ich einfach ihre technischen Daten studiert hatte“, sagt Paderni. „Das innovative Design gefiel mir sehr. Aber das ist natürlich nicht genug. Die Motorleistung hat mich beeindruckt, vor allem aber auch die Schaltautomatik Mercedes PowerShift 3.“



Vor dem Kauf des Arocs nutzte Bianchetti ausschließlich Fahrzeuge mit Handschaltgetriebe: „Ich hatte Automatikgetriebe anderer Marken ausprobiert, aber im Steinbruch waren sie unbefriedigend. Das Getriebe des Arocs hat mich positiv überrascht, weil es sogar an den schwierigsten Steigungen sehr schnell ist“, sagt Paderni. Sein erfahrenster Fahrer, Attilio Frigerio, kann das bestätigen: „Früher bin ich immer mit der manuellen Schaltung gefahren. Ich war sehr skeptisch, was Schaltautomatiken auf dem schwierigen Terrain von Steinbrüchen anbelangt. Daher habe ich den Lkw beim ersten Mal, als ich mich ans Lenkrad setzte, auf die Probe gestellt und mit voller Ladung eine steile Rampe in Angriff genommen. Mercedes PowerShift schaltete in den zehnten Gang und während des Anstiegs schnell jeweils zwei Gänge herunter und erreichte den höchsten Punkt ohne irgendwelche Schwierigkeiten.“


Schwierige Bedingungen. Die Lkw der Gruppo Bianchetti sind sowohl, wie hier, in Steinbrüchen im Einsatz, als auch in historischen Stadtzentren – dabei hat sich der Arocs bereits bewährt.

Auch der geringere Kraftstoffverbrauch erfreut Paderni – ein Faktor, dem er bei der Wahl der Fahrzeuge die oberste Priorität einräumt und den er täglich überprüft. „Bis vor ein paar Jahren standen in der Baubranche die Dieselkosten nicht ganz oben auf der Liste, aber der ständige Anstieg des Preises hat auch die Unternehmen nun gezwungen, den Kraftstoffverbrauch zu berücksichtigen.“ Der Unternehmer erklärt sich zufrieden mit den Werten, die der Arocs bietet und weist auf einen weiteren Pluspunkt hin: „Die Robustheit des Chassis und der Achsen. Dank dieser Qualitäten steht Mercedes-Benz auf dem ersten Platz, was das Angebot an Steinbruch- und Baustellen-Lkw anbelangt.“

Die Einschätzung Padernis ist zweifellos bedeutsam, weil er die Fahrzeuge im Rahmen seiner unterschiedlichen Tätigkeiten unter schwierigsten Bedingungen einsetzt: auf den unbefestigten Wegen der Steinbrüche, in denen er Zuschlagstoffe, die zu Baustellen transportiert werden, abbaut, auf dem Asphalt der verkehrsreichen Staatsstraßen der Lombardei und sogar in den historischen Zentren der Städte: „Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist die Straßeninstandhaltung in Brescia und mehreren Gemeinden der Provinz. Dies bedeutet, dass man in den Ortschaften unterwegs ist, und in diesem Fall ist es wichtig, umweltschonende Motoren wie die neuen Euro VI des Arocs zu haben.“

Das lombardische Unternehmen war auch an der Realisierung öffentlicher Bauten von nationaler Bedeutung beteiligt, wie etwa der Autobahn Brebemi, die Brescia mit Mailand und der Ostumgehungsstraße von Mailand verbindet. Paderni: „Um heutzutage in dieser Branche erfolgreich zu sein, muss man eine solide finanzielle Grundlage, eigene Ausrüstungen und finanzkräftige Kunden haben und fest in der Region verankert sein.“

www.gruppobianchetti.it

Fotos: Michele Latorre

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