Der spanische Konzern El Mosca hat den neuen Actros 1845 erworben

Wirtschaftlichkeit & Logistik

Mit Meerblick.

Der Konzern El Mosca möchte seinen Umsatz im Jahr 2015 um nahezu 25 % auf 156 Millionen Euro steigern. Seine Strategie? Die Aktivität im Seetransport verstärken und die Leistungsfähigkeit seiner Flotte optimieren.

 

„Wir verstehen den Transport als ein Gefüge.‟, sagt José Antonio Hernández, der Leiter des Konzerns El Mosca. „Der Seetransport braucht den Transport an Land und umgekehrt.‟, fügt er hinzu. Aus diesem Grund verstärkt das Unternehmen seit drei Jahren seine Präsenz im Gütertransport auf See mit Erfolg: In diesem Jahr möchte das Unternehmen einen Umsatz von 156 Millionen Euro gegenüber den 125 Millionen Euro aus dem Jahr 2014 erzielen.

„Die Aussichten sind gut.‟, sagt José Antonio Hernández. Der Gütertransport auf See wächst: In Spanien verzeichnete dieser Sektor 2014 einen Umsatz von einer Milliarde Euro, das sind 2,46 % mehr als im vorherigen Geschäftsjahr.

Das Unternehmen mit Sitz in Molina de Segura in der Region Murcia verfügt über mehr als 75 Jahre Erfahrung im Straßentransport. Im Jahr 1992 ist Mosca Marítimo entstanden. Das Unternehmen unter der Leitung von Pedro José Hernández hat sich aber erst ab 2011 wirklich ausgedehnt: Es wurden eine Abteilung für Import und Export, eine Stabsstelle Zoll und eine Lagerhalle geschaffen. Aus diesem Grund wurde viel Platz benötigt. Im vergangenen Jahr hat El Mosca 40.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) befördert.

 
Wirtschaftlichkeit – die Grundlage des Erfolgs. Mit einem Verbrauch von durchschnittlich 29 Litern auf 100 Kilometer ist der neue Actros 1845 das Rückgrat der 630 Fahrzeuge umfassenden Flotte des Konzerns El Mosca.
 

El Mosca verfügt über eigene Niederlassungen in Alicante, Albacete, Barcelona, Madrid, Sevilla und Valencia sowie in den autonomen Städten Ceuta und Melilla, auf vier Kanarischen Inseln und auf drei Balearischen Inseln. Der Konzern ist auch in Deutschland und Peru vertreten. Kürzlich hat El Mosca zwei neue Grundstücke erworben, eines mit 4.000 m² in Palma de Mallorca und ein weiteres in Molina de Segura in der Region Murcia mit 195.000 m², wo eine Lagerhalle für 25.000 Paletten entstehen wird.

Die Logistikdienstleistungen auf den Inseln haben sich zu einem sehr rentablen Geschäft entwickelt: „Aufgrund ihrer Lage und ihrer Eigenschaften importieren Inseln fast alle Arten von Produkten.‟, erklärt José Antonio Hernández. „Außerdem ist das Wachstum dort dank dem Tourismus konstant.‟ Konkret ist die kanarische Wirtschaft den Daten des Kanarischen Instituts für Statistik (Istac) zufolge im vergangenen Jahr um fast 2 % gewachsen, das ist 0,5 % mehr als der spanische Durchschnitt.

Beim Seetransport zwischen der spanischen Halbinsel und den Balearen erbringt der Konzern eine Dienstleistung von Tür zu Tür: „Unsere Lkws werden bei unseren Kunden beladen und transportieren die Ware dann über die Straße an ihr Ziel‟, erklärt er. Dafür steht eine eigene Flotte mit 630 Fahrzeugen bereit, darunter Sattelzugmaschinen und Solofahrzeuge. Viele von ihnen haben einen Stern. Der Leiter des Unternehmens nennt einen der Gründe für diese Entscheidung: „Mit Mercedes-Benz sind die Gesamtkosten niedriger.“

 
In die ganze Welt. El Mosca spielt eine Schlüsselrolle in der Versorgung der Balearischen und der Kanarischen Inseln. Zukünftig möchte der Konzern vermehrt Transporte auf dem amerikanischen und auf dem asiatischen Kontinent durchführen.
 

Das in seiner Flotte vorherrschende Modell ist der neue Actros 1845: „Er eignet sich sowohl aufgrund seiner Leistung als auch aufgrund seiner Zuverlässigkeit.‟, erklärt José Antonio Hernández. „Der Motor mit einer Leistung von 330 kW reagiert augenblicklich auf das Gaspedal‟, sagt er. Und er unterstreicht seine Zufriedenheit mit den niedrigen Verbräuchen: 29 Liter auf 100 Kilometer. „Genau das brauchen wir, um die Wirtschaftlichkeit unserer Flotte zu optimieren!‟

Der Konzern verfügt darüber hinaus über 950 eigene Sattelauflieger: Kühl-, Planen- und Containerauflieger. „Transporte auf See und an Land haben viele Gemeinsamkeiten.‟ Als Beispiel nennt er die Pünktlichkeit, die in beiden Fällen „unverzichtbar‟ ist. Um die Ware in der vereinbarten Zeit und in der vereinbarten Weise zu transportieren, braucht man die geeigneten Mittel, sowohl an Land als auch auf See. Der Konzern arbeitet mit den wichtigsten Reedereien zusammen, die eine Verbindung zwischen der spanischen Halbinsel und den Balearischen und Kanarischen Inseln anbieten. Aber El Mosca agiert nicht nur auf nationaler Ebene, der Konzern führt auch internationale Seetransporte sowohl in Richtung Osten – hauptsächlich China – wie auch in Richtung Westen – Südamerika, Mittelamerika und Nordamerika – durch.

„Wie wir uns die Zukunft vorstellen? Wir möchten gerne weiter wachsen und uns noch mehr ausdehnen.‟, teilt José Antonio Hernández mit. „Wir sind kein reines Transportunternehmen mehr, wir haben uns in einen Logistikdienstleister verwandelt. Wir sind bereit für den nächsten Sprung.‟, teilt er abschließend mit.

Fotos: Begoña Tremps de Pablo

 

Kontakt

José Antonio Hernández, Grupo El Mosca
E-Mail: joseantonio@elmosca.es

www.elmosca.es