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ALBA Baving setzt bundesweit auf Arocs Kehrmaschinen

Wirtschaft & Logistik

Kehrpaket.

Das Familienunternehmen ALBA Baving Städte- und Industriereinigung sorgt in über 150 Städten und Gemeinden für Sauberkeit. Für die Experten in Sachen kommunale Dienstleistungen schwingt jetzt ein Neuer die Besen: der Arocs.

Besenbrüder. Die ALBA-Geschäftsführer Jörg (r.) und Claus Baving auf dem Vorbaubesen ihres neuen Arocs.

Wie lange dauert es wohl, die Straßen der Strecke Moskau–Madrid zu fegen? Für die Brüder Jörg und Claus Baving ist die Antwort ganz klar: genau einen Tag! Die beiden Geschäftsführer von ALBA aus Neuenkirchen im Kreis Steinfurt lenken eines der größten privaten Reinigungs- und Serviceunternehmen für kommunale Dienstleistungen Deutschlands. Das Firmenmotto: Sauberkeit im Dienste der Bürger. „Für rund 150 Städte und Gemeinden reinigen wir täglich ein Straßen- und Wegenetz mit einer Gesamtlänge von knapp 4 000 Kilometern“, sagt Claus Baving. „Zu unserem Fuhrpark gehören über 80 Großkehrmaschinen. Alle basieren auf Fahrzeugen von Mercedes-Benz. Unser neuester Saubermann ist erstmalig ein Arocs.“

Das breite Portfolio von ALBA umfasst die Straßen- und Rinnenreinigung, die Abfallsammlung in Parks und Rastanlagen, aber auch Gehölzrückschnitt und Leitpfostenreinigung. Weiterhin erledigen die Reinigungsexperten zuverlässig die Pflege von städtischen Grünanlagen und den Winterdienst. Zusätzlich sind die Neuenkirchener auch bei der Verwertung von alten Leuchtstoffröhren, quecksilberhaltigen Abfällen, Kühlgeräten und bei der Kunststoffaufbereitung sehr erfolgreich.



Um ein solches Leistungsspektrum anbieten zu können, bedarf es eines spezialisierten Fuhr- und Maschinenparks. Der besteht aus Kehrfahrzeugen und moderner Ausrüstung zur Verkehrssicherung. Dazu zählen zahlreiche Anhänger mit LED-Absperrtafeln sowie 15 Sprinter für den Transport von Personal und Kehrgerät. Zum Einsatz kommen die Version 316 CDI mit Doppelkabine und eine eher exotische Variante des Kleintransporters: Als 5,5-Tonnen-Sattelzugmaschine ziehen sieben Sprinter von ALBA spezielle Auflieger, mit denen die knapp 3,5 Tonnen schweren Kleinkehrmaschinen zu ihrem Bestimmungsort gelangen.

Für die Wartung seines umfangreichen Fuhrparks unterhält das Unternehmen eine zertifizierte Garantiewerkstatt. „Das spart uns bei Instandsetzungen viel wertvolle Zeit“, erklärt Jörg Baving.


Spezialisierter Fuhrpark.

Die leuchtend orangen Fahrzeuge mit dem Logo von ALBA sind in den gesamten alten Bundesländern und den Niederlanden im Einsatz: besonders zwischen Wilhelmshaven und dem nordholländischen Den Helder. Der Firmenname setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Gründers Albert Baving zusammen. Der ehemalige Gemeindedirektor von Neuenkirchen und Wettringen machte sich 1964 nach seiner Pensionierung zusammen mit seinem Sohn Hans Baving selbstständig.

Sie legten den Grundstein für den heutigen Firmenerfolg von ALBA. In dritter Generation führen die beiden diplomierten Kaufmänner Jörg und Claus Baving seit 1999 die Geschäfte. „Heute zählen wir über 350 Beschäftigte und machen mit unseren Beteiligungsgesellschaften mehr als 25 Millionen Euro Umsatz“, erklärt Jörg Baving.

Bei ALBA hat jeder Fahrer seinen eigenen Lkw. „Das gehört zu unserer Führungsphilosophie und wirkt sich enorm positiv auf den Zustand der Trucks aus“, erklärt Claus Baving. „Unsere Fahrzeuge sind immer top in Schuss. Die meisten Fahrerhäuser sind so sauber, da könnte man glatt drin operieren“, sagt der 47-Jährige mit einem Augenzwinkern.


Unter der Haube. Das modifizierte Fahrgestell des Arocs bietet Platz für den mächtigen Kehraufbau von Brock.

Generationswechsel.

Seit Kurzem steht ein neues Kraftpaket im Dienst von ALBA: der Arocs 1840 LK 4×2 mit M-Fahrerhaus – als Rechtslenker, um beim Kehren den Fahrbahnrand besser im Auge behalten zu können. Erstmalig rüstete F&B Nutzfahrzeug-Technik in Hagenbach ein Arocs-Fahrgestell für den wuchtigen Kehraufbau von Brock um: Die Abgasbox wurde versetzt, eine Frontanbauplatte installiert, zusätzliche Scheinwerfer und Blinkleuchten angebaut. Luftbehälter wanderten in den Rahmen.

Der neue Arocs leitet bei ALBA, gemeinsam mit den weltweit ersten Antos-Kehrmaschinen, einen Generationswechsel ein, denn bis dato besteht der Hauptteil des Fuhrparks aus Trucks vom Typ Axor. Fahren darf das neue Schmuckstück Udo Scheipers: „Ich bin seit 25 Jahren bei ALBA. Angefangen habe ich mal mit einem Mercedes Haubenwagen. Jetzt steuere ich einen 290 kW starken Boliden mit 4,30 Meter Kehrbreite.“

Seitdem der 46-Jährige das erste Mal im Fahrerhaus seines neuen Arocs Platz nehmen durfte, hat er bereits mehr als 40 000 Kilometer zurückgelegt. Den Löwenanteil davon macht die Fahrt zum Einsatzort aus. Nach einem langen und harten Tag auf der Straße kommt Udo Scheipers abends aber sehr entspannt nach Hause: „Hier im Cockpit des Arocs wurde richtig an den Fahrer gedacht. In Sachen Ergonomie und Zuverlässigkeit ist der Truck unschlagbar – und sein kraftvolles Triebwerk ist über jeden Zweifel erhaben.“



Das Fahrerhaus von Scheipers erinnert an das Cockpit eines Flugzeugs. Mithilfe vieler zusätzlicher Instrumente steuert er die Besen, Sauger und Wasserdüsen seines Arocs. Ein eigens entwickeltes Telematiksystem informiert die Disponenten von ALBA über den Zustand des Aufbaus und jedes montierten Geräts.

„Wir wissen genau, wann, wo und wie unsere Trucks ihre Kehrausrüstung einsetzen. Das hilft uns nicht nur bei der effizienten Planung der Fahrten, sondern auch, wenn mal wieder jemand davon überzeugt ist, vor seiner Türe sei nicht gekehrt worden“, erklärt Jörg Baving. „Der Schlüssel für unseren Erfolg sind motivierte Mitarbeiter und zuverlässige Ausrüstung. Unsere Strategie hat daher drei Säulen: Kommunikation auf Augenhöhe, eine erfolgsorientierte Bezahlung und die Fahrzeuge mit dem Stern.“

Fotos: Ralf Kreuels

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