Sammalisto transportiert Holzchips zur Energiegewinnung im Dreischichtbetrieb

Wirtschaft und Logistik

Ausnahmeleistung.

Die Lkw von Aki Sammalisto Oy haben bis zu 91 Tonnen Gesamtgewicht und legen auch mal über 300.000 Kilometer im Jahr zurück. Nun stellt Sammalisto seine Flotte auf Actros um.

Pure Kraft und Ausdauer. Ein Actros 3363 8×4 von KAS beim Beladen mit Holzchips, einem wichtigen Transportgut für das Unternehmen.
Pure Kraft und Ausdauer. Ein Actros 3363 8×4 von KAS beim Beladen mit Holzchips, einem wichtigen Transportgut für das Unternehmen.

„Im Oktober 2000 fingen wir mit einem Transporter mit Ladeförderer an. Das heißt, unser Betrieb ist im Jahr 2018 volljährig geworden”, sagt Aki Sammalisto. Mittlerweile ist seine Firma Koneurakointi Aki Sammalisto Oy (KAS) in ganz Finnland Transportdienstleister für die Forst- und Energiewirtschaft. Das Leistungssortiment umfasst aber auch Radladerarbeiten im Bereich Erdbewegung sowie für Kunden aus der Säge- und Energieindustrie.

„Anfangs vergrößerte sich unsere Firma langsam”, fährt der Geschäftsführer fort. „Ab 2010 stieg die Anzahl der Kunden, Fahrzeuge und Mitarbeiter jedoch rasant an. Momentan umfasst unsere eigene Flotte etwa 30 Transportzüge, alle sind mit Ladeförderer ausgestattet. Darüber hinaus stehen uns die Fahrzeuge zuverlässiger Partner zur Verfügung. Insgesamt beschäftigen wir fast 100 Fachkräfte. Der Großteil unserer Aufträge wird jedoch mit eigenen Fahrzeugen bewältigt.” Zum Kundenstamm von KAS gehören die Forstunternehmen UPM, Versowood, Anaika Wood, IpoWood, Pölkky sowie Kunden aus der Energiewirtschaft wie beispielsweise Vapo und Biowatti.


Lkw-Kenner. Aki Sammalisto ist nicht nur Eigentümer von KAS, sondern sitzt mit Vorliebe auch selbst hinter dem Steuer.


„Wir werden in Zukunft für unsere Kraftfahrer Teamwettbewerbe veranstalten, deren Fokus auf Fahrweise und Kraftstoffverbrauch liegt. Solche Wettbewerbe tragen dazu bei, wirtschaftliches Fahren zu optimieren.“

– Aki Sammalisto, Eigentümer von Koneurakointi Aki Sammalisto Oy KAS


Die Fahrzeuge sind in ganz Finnland im Einsatz. Sie transportieren vor allem Hackschnitzel und Holzspäne, Rinde, Torf, Pellets und sonstige Rohstoffe für die holzverarbeitende Industrie und Energiewirtschaft. „Wir arbeiten ständig daran, unsere Kunden in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen. Hier spielt die Leistungsoptimierung der Fahrzeuge eine wichtige Rolle. Wir arbeiten auch mit zwei 84- und 91-Tonnen-Schwerlastzügen, die mit Ladeförderer ausgestattet sind.

Ob es um Fahreigenschaften, Sicherheit, Kraft oder Effizienz geht – unsere Erfahrungen mit dem Actros sind durchweg positiv“, berichtet Sammalisto.

Bei einem Großteil der Transportzüge von KAS handelt es sich um 76-Tonner mit einer ausgesprochen hohen Verfügbarkeitsrate. Jedes Fahrzeug ist jährlich mehr als 300.000 Kilometer unterwegs – im täglichen Dreischichtbetrieb. „Derzeit sind wir dabei, unsere Flotte grundlegend zu erneuern. Bis Frühjahr 2019 werden mehr als die Hälfte der Zugmaschinen Actros 3363 8×4 sein, die Anhänger mit Förderbändern und Auflieger von Matec-Trailer ziehen. Wir haben eine Investition in 17 Sattelzüge beschlossen. Das ist in der Branche eine Ausnahme. Die zuverlässige Betreuung unserer Kunden ist das A und O unserer Tätigkeit. Das ist nur mit zuverlässigen Fahrzeugen und perfektem Service möglich.“


Neue Perspektiven. Bis zum Frühjahr 2019 soll über die Hälfte der Flotte von KAS aus Actros bestehen.
Neue Perspektiven. Bis zum Frühjahr 2019 soll über die Hälfte der Flotte von KAS aus Actros bestehen.

Sammalisto fügt hinzu: „Das Gleiche gilt für unsere Beladung, bei der wir fast immer mit zwei Radladern arbeiten. So stellen wir sicher, dass wir bei einem eventuellen Ausfall einer Maschine weiterladen können.“ Die Actros-Zugmaschinen sind mit Doppelantriebsachse und schwenkbarer Hinterachse ausgestattet. Sie haben sich bereits in den ersten Einsatzmonaten bei KAS als ausgezeichnete Wahl erwiesen. Die Fahrzeuge sind fast ohne Pause im Einsatz.

„Wir hatten auch früher schon Mercedes-Benz Fahrzeuge, das ist allerdings mehr als zehn Jahre her. Seitdem hat sich technologisch unglaublich viel getan. Die Schaltautomatik PowerShift3 funktioniert hervorragend. Außerdem konnten wir im Vergleich zu früheren Fahrzeugen eine deutliche Senkung des Kraftstoffverbrauchs feststellen. Die neuen Actros sind etwas leichter als unsere vorherigen Fahrzeuge und wir profitieren von der höheren Nutzlast. Jedes Kilo zählt, stellt Sammalisto fest.



Mitarbeiter sind für Aki Sammalisto das wichtigste Kapital eines Unternehmens: „Wir arbeiten mit den kompetentesten Leuten der Branche. Sie sind der Grundstein für unseren Erfolg und unseren erstklassigen Service. Mein Dank und mein Respekt gegenüber unseren Mitarbeitern kennen keine Grenzen.“

Die neuen Actros sind mit Fleetboard-Fahrzeugmanagement ausgestattet, mit dem neben den Fahrzeug- und Ortungsdaten unter anderem auch Informationen zur Fahrweise erfasst werden. Darüber hinaus können die Fahrer mithilfe der Fleetboard Driver.app ihre eigene Fahrweise selbst nachvollziehen. „Wir werden in Zukunft für unsere Kraftfahrer Teamwettbewerbe veranstalten, deren Fokus auf Fahrweise und Kraftstoffverbrauch liegt. Solche Wettbewerbe tragen dazu bei, wirtschaftliches Fahren zu optimieren. Ein gutes Hilfsmittel für einen möglichst geringen Kraftstoffverbrauch ist unter anderem der vorausschauende Tempomat Predictive Powertrain Control, dessen Zusammenspiel mit dem Antriebsstrang gut funktioniert“, berichtet Sammalisto.


Auf langen Strecken sorgt das übersichtliche, gut ausgestattete Fahrerhaus des Actros für Komfort. Armaturenbrett und Instrumente sind ergonomisch angeordnet. Selbst große Fahrer finden auf den luftgefederten Sitzen ihre optimale Sitzposition“, erklärt Sammalisto.

Die ständig im Einsatz befindlichen Fahrzeuge von KAS werden landesweit in den Niederlassungen von Vehotrucks gewartet. Überdies kann Vehotrucks mithilfe des Services Mercedes-Benz Uptime rechtzeitig auf kritische Zustände sowie auf Wartungs- und Reparaturbedarf reagieren. „Die neuen Fahrzeuge werden die ersten Leasing-Fahrzeuge unseres Unternehmens sein. Mit den Fahrzeugen werden wir zwei Jahre fahren, danach werden sie gegen neue ausgewechselt“, so Aki Sammalisto.


Fotos: Tero Lahtinen

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