Adventsaktion 2017

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Unimogs bezwingen Eis und Feuer in Cumbria

UNIMOG

Unimogs bezwingen Eis und Feuer in Cumbria.

Cumbria hat von allen englischen Grafschaften das höchstgelegene und herausforderndste Terrain und die schlechtesten Wetterbedingungen im Winter. Wenn es hart auf hart kommt, wissen die Besatzungen, die für den Winterdienst der Bergstraßen verantwortlich sind, dass sie sich auf ihre getreuen Unimogs verlassen können.


In einem Gebiet, das die felsigen Bergrücken des Lake District und ein gutes Stück der wilden nördlichen Pennines umfasst, benötigt Cumbrias Kreisverwaltung die robustesten, fähigsten Fahrzeuge, um Schnee und Eis für die Verkehrsteilnehmer beiseite zu schaffen.

Mit einer Aufgabe dieser Größenordnung konfrontiert ist es keine Überraschung, dass sich die Highways Agency auf zwei Unimogs mit Allradantrieb verlässt, um ihren Einsatz, den Verkehr im Landkreis in Bewegung zu halten, anzuführen.

Im Frühling gibt es für die vielseitigen Geländelastwagen keine Ruhepause. Anstatt sie zu parken und zu warten, bis die Temperaturen wieder fallen, entfernt der Gemeinderat ihre Streu- und Schneeräumausrüstung und ersetzt diese durch abmontierbare Wassertanks, Pumpen und Schläuche. Damit sind die Wagen bereit, Feuer in Moorgebieten und Wäldern auch an den am schwersten zugänglichen Orten zu bekämpfen.

Cumbrias Unimogs vom Typ U500 sind im Winter mit 5 m³ großen Streutanks und Streuwagen der Firma Econ ausgestattet. Vorne können sie jeweils mit Frässchleudern von Kahlbacher aus dem österreichischen Kitzbühel – wo man sich mit Schnee auskennt – oder mit Schneepflügen von Cuthbertson ausgestattet werden.



Im Frühjahr werden diese mit 4.000 Liter großen Wassertanks und Hochdrucksprühpumpen von Angloco ausgetauscht, zusammen mit Gestellen zum Transport von Brandbekämpfungswerkzeug wie Äxten und Feuerpatschen. Dann besteht die Besatzung der Unimogs aus Feuerwehrleuten von Cumbrias Feuerwehr- und Rettungsdienst – bis sie zu Beginn des nächsten Winters wieder die Rollen wechseln.

David Jenkinson, leitender Angestellter der Transportdienstleistungen im Gemeinderat, sagt: „Die Unimogs sind überaus leistungsfähig und wirklich die einzige praktikable Option für die Art von Terrain, mit dem wir umgehen müssen. Über den gesamten Winter hinweg sind sie wie gemacht für Cumbrias hohe Bergrouten, egal bei welchem Wetter. Im Sommer sind sie in der Lage, Feuer zu erreichen, die meilenweit von der nächsten Straße entfernt sind.“

Der kompakte Radstand des Unimog ist darüber hinaus nützlich, um auf den schmalsten Straßen der Grafschaft zu arbeiten, oftmals mit hohen Böschungen oder Steinmauern auf beiden Seiten.

„Wir haben Unimogs bereits früher genutzt, also sind unsere Fahrer mit ihnen vertraut“, fährt Jenkinson fort. „Die U500 sind aber die besten, die wir bisher hatten. Die Fahrerkabine ist hervorragend entworfen und bedienerfreundlich, mit einer ausgezeichneten Rundumsicht. Und sie sind überaus leistungsfähig, egal unter welchen Bedingungen. Sogar bei tiefem Schneetreiben, steilen, matschigen Hängen oder den zerfurchtesten Hängen lassen sie sich einfach nicht aufhalten.“



Der ikonische Unimog schaut auf eine Geschichte von mehr als 70 Jahren Einsatz im Gelände zurück. Seitdem das erste Modell 1946 auf den Markt kam, wurde er durch die Ingenieure bei Mercedes-Benz kontinuierlich entwickelt und war so stets Vorreiter in Sachen Geländegängigkeit. Heute ist der Unimog weithin anerkannt als das weltweit führende Allwegfahrzeug, mit einem Ruf, den er sich unter den harschesten Betriebsbedingungen erarbeitet hat.

Es gibt zwei Kernvarianten des Unimog: ein Geräteträger mit Befestigungspunkten für Anbaugeräte an Front, Heck und Seite, sowie ein Basislastwagen für eine Reihe anderer Aufbauten. Alle Unimogs haben ein 4x4-Fahrgestell mit einzelnen Hinterrädern, die der von den Vorderrädern festgelegten Spur folgen.

Die Gesamtgewichte liegen zwischen 7,5 und 16 Tonnen und die Motorleistungen zwischen 156 und 300 PS. Die Wagen fahren mit elektropneumatischem Getriebe mit bis zu acht Vor- und acht Rückwärtsgängen oder mit automatischem Getriebe.

Bernhard Dolinek, Head of Special Trucks, Unimog bei Mercedes-Benz UK sagt: „Die Fahrzeuge der Kreisverwaltung Cumbria sind das beste Beispiel für die kostengünstige Anpassungsfähigkeit des Unimog – diese U500er sind in der Lage, die verschiedensten Rollen gleichermaßen souverän zu erfüllen. Das ist wesentlich effizienter als der Einsatz verschiedener Chassis für jeden Zweck.“

2 Kommentare

It always has beat me why Mercedes-Benz has not pushed Unimog sales in the U.K. much harder than it has. Although expensive a lot of these can be used for summer and winter use by councils who instead buy two trucks for the jobs and by private industry for all sorts of uses.
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imcomparavel e insubstituivel!
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